Dienstleistungsmanagement

Gesundheit! Das Triple Win-Prinzip in der betrieblichen Prävention

Wir wissen genau, wie sich der Krankheitsstand in unseren Unternehmen entwickelt – dank ausgefeilten betrieblichen Reportings. Wir wissen sogar, wie sich der Bundestrend der Krankmeldungen entwickelt und was die häufigsten Ursachen für »krankheitsbedingte Fehltage« waren.

Aus strenger Unternehmersicht müsste es aber um eine ganz andere Fragestellung gehen: Wie schaffe ich es, dass meine Mitarbeiter gesund bleiben?

Mittendrin statt nur dabei: Service-Innovationen für Maschinenbauer

Produktbegleitende Dienstleistungen haben in den letzten Jahren sowohl zu Personal- als auch Umsatzwachstum in der produzierenden Industrie beigetragen. Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland nutzen produktbegleitende Dienstleistungen als Instrument der Produktdifferenzierung, um die Marktposition und den Markterfolg des Unternehmens zu stärken. Mit ihnen kann die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung entscheidend verbessert werden.

Kennen Sie die richtige Software für Ihr Geschäftsprozessmanagement?

Wenn Sie als Verantwortlicher für das Geschäftsprozessmanagement Ihres Unternehmens diese Frage nicht eindeutig beantworten können, sind Sie in guter Gesellschaft. Für das Management von Geschäftsprozessen stehen im deutschen Markt nämlich rund 160 Softwarewerkzeuge zur Verfügung und es gibt kaum verlässliche Studien, die aufzeigen, welches Werkzeug für welchen Einsatzzweck am besten geeignet ist. Über einer der wichtigsten geschäftlichen Software-Anwendungen wuchert inzwischen ein Dschungel an möglichen Software-Werkzeugen, der Entscheidern auf Unternehmensseite den Durchblick verstellt, oder zumindest extrem erschwert. Unser Team am Fraunhofer IAO möchte das ändern und legt deshalb die bewährte Marktstudie zum Thema Business Process Management Tools – kurz BPMT – neu auf, um die aktuellen Entwicklungen nachzuzeichnen und Orientierung ins Dickicht der Anwendungen zu bringen.

Brauchen wir eine Dienstleistungsfolgenabschätzung?

Als jemand, der sich der Dienstleistungsforschung zugehörig fühlt, steht man gelegentlich vor Sinnfragen. Man fragt sich z.B. warum man sich mit Dienstleistungen beschäftigt, wo doch jeder noch so unfreundliche Chef vorgibt, dienstleistungsorientiert zu arbeiten. Man fragt sich, warum man immer wieder die Bedeutung von Dienstleistungen betont, wo doch schon lange die Mehrheit, nämlich weit über 70 Prozent, in diesem Bereich tätig ist. Und man fragt sich, wo bitteschön die klare Unterscheidung der wirtschaftlichen Sektoren geblieben ist, wenn auch in der Landwirtschaft Dienstleistungen im industriellen Maßstab erbracht werden. In solchen Momenten hilft es, den Forschungsgegenstand aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dann wird klar, dass die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft mit fundamentalen Transformationsprozessen einhergeht, die wir erst beginnen zu verstehen.

Dienstleistungsfacharbeit oder die Zukunft der Interaktionsarbeit

Vorige Woche war ich zu Gast bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, genauer beim Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung. Dabei handelt es sich um einen Expertenkreis, der sich in regelmäßigen Abständen Gedanken über die Veränderung von Arbeit und Fragen der beruflichen Bildung macht.

Zukunft der Facharbeit
Diesmal stand nicht weniger als die »Zukunft der Facharbeit« auf dem Programm. Das Thema ist in mehrfacher Hinsicht bedeutsam: Zum einen gilt das Modell qualifizierter Facharbeit zu Recht als Grundpfeiler des deutschen Produktionsmodells. Zum anderen ist dieses System in den vergangenen Jahren unter Druck geraten, so dass das duale Ausbildungssystem nicht mehr vorbehaltlos als Exportschlager empfohlen wird.