Nachhaltigkeit

Summen, statt Brummen – Chancen und Herausforderungen für elektrische Zustellflotten in der Paketlogistik

Die Auftragslage für Logistikunternehmen war dank der boomenden Onlinehändler wie Amazon und Co. so gut wie noch nie zuvor. Vor allem jetzt während der Corona-Krise haben die Menschen viel Zeit für Online-Shopping und das Geschäft brummt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Luftqualität in den Städten leidet unter den unzähligen Paketzustellungen. Doch daran soll sich nun was ändern: Die Bundesregierung will im Zuge der Klimapolitik eine Verkehrswende herbeiführen und den Ausbau von elektrischen Antrieben vorantreiben – also dafür sorgen, dass es auf den Straßen eben nicht mehr brummt. Die Branche steckt damit in einem heftigen Dilemma: Einen neuen Antrieb einführen, während das Geschäft boomt. Natürlich wirft diese doppelte Herausforderung viele neue Fragen auf: Wie können Logistikunternehmen ihre Zustellfahrzeuge der letzten Meile (also sie Paketzustellung bis zur Haustüre) elektrifizieren? Mit welchen Herausforderungen ist zu rechnen? Gibt es Netzengpässe bei einer hohen Gleichzeitigkeit der Ladevorgänge an den Betriebshöfen?

Telearbeit – ein viraler Hit

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

…so steht es im Untertitel eines aktuellen Beitrags zum Thema Corona-Virus in der Neuen Zürcher Zeitung. Dort wird unter anderem beschrieben, wie stark sich die japanische Arbeitswelt angesichts der Corona-Epidemie wandelt. Berichtet wird von Meetings, die auf einmal nur noch von Einzelarbeitsplätzen aus mit Gesichtsmasken per Telekonferenz abgehalten werden. Und davon, dass es angesichts der Infektionsraten selbst in Japan seit neuestem möglich ist, von daheim aus zu arbeiten, um dem Gedränge und den Ansteckungsgefahren in der total überfüllten U-Bahn zu begegnen. Damit würde, ganz nebenbei, auch etwas, was bei uns unter »Work-Life-Balance« verbucht wird, auch in Japan ein Thema. Man muss nicht nur nach Japan sehen.

Was ist nachhaltiges Projektdesign? Eine Annäherung auf dem Zukunftsforum 2020

GREEN PRESSURE ist laut einer Umfrage des Zukunftsinstituts unter Community-Mitgliedern das »Zukunftswort des Jahres 2020«, kein Wunder: Die Jugendlichen streiken jeden Freitag für mehr Klimaschutz, die Bundesregierung verabschiedet ein Klimapaket, sogar die Finanzwelt sagt: Es ist höchste Zeit für Unternehmen und Anleger aller Welt anzufangen, die Klimafrage bei ihren Entscheidungen und in ihrem Handeln zu berücksichtigen. Wenn den Worten Taten folgen sollen, wenn der grüne Druck wirklich zu effektiven Veränderungen unserer Wirtschafts- und Lebensweise führen soll, brauchen wir neue Werkzeuge, um Nachhaltigkeit zur neuen Normalität unseres Alltags werden zu lassen.

Die Landwirtschaft als Klimapraktikerin – wie Bauern zum Teil der Lösung werden

In der Debatte über die Landwirtschaft der Zukunft haben sich die Fronten verhärtet. Viele Bauern und Bäuerinnen fühlen sich missverstanden und zu Unrecht für eine Reihe von Umweltproblemen verantwortlich gemacht. Ihnen fehlt Wertschätzung für ihre lebenserhaltende Arbeit. Um von ihr aber auch leben zu können, müssen sie schon jetzt so produktiv sein, dass Tier, Boden, Pflanze und nicht zuletzt der Mensch und die Umwelt enorm belastet werden. Kommen schärfere Vorgaben dazu, etwa bei Düngeverordnung und Insektenschutz, wie im Agrar- und Klimaschutzpaket der Bundesregierung jetzt vorgesehen, gerät das Geschäftsmodell in Schieflage: Erträge sinken, Kosten steigen. Auf der anderen Seite artikulieren Gesellschaft und Politik ein legitimes Bedürfnis nach dem Erhalt einer gesunden Natur und dem dauerhaften Schutz des Klimas. Wie lassen sich in solch einer Situation emotional aufgeladene Antagonismen auflösen oder neu vermitteln? Hier braucht es neue Impulse.

Kann Ultraeffizienz den Widerspruch zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit lösen?

Was hat Eure Weihnachtsferien geprägt? Meine waren bestimmt von jeder Menge Meldungen über die Feuer in Australien, Diskussionen zur Klimadebatte und als Konsequenz die möglichen drastischen Einschnitte für unsere Wirtschaft (VW nur noch E-Autos, CO2-Abgabe, etc.). Wieder scheint Umwelt- und Klimaschutz gegen Wirtschaftlichkeit zu stehen. Doch diese Debatten greifen zu kurz: Wir müssen diesen Widerspruch lösen, wenn wir unsere Wirtschaft nachhaltig verändern wollen – und wir haben die Mittel dazu.

BSR 2030+: Im Zukunftsdialog mit Berlinern für Berlin

In Berlin wird es zukünftig hängende Gärten an den Hausfassaden geben. Ehemalige Parkplätze werden zu begrünten Wohlfühlorten. Beides angepflanzt und gepflegt durch die Berliner Stadtreinigung (BSR). In Nachhaltigkeits-Centern der BSR gibt es Repair-Cafés und Re-Use Geschäfte, wo alte Dinge neuen Wert bekommen. Außerdem bietet die BSR einen Verleihservice für Grills und andere Produkte an, die nicht täglich gebraucht werden – Stichwort: Teilen statt besitzen.

7 Tipps für den erfolgreichen Betrieb einer E-Fahrzeugflotte

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Das Bundeskabinett hat den Startschuss für eine umfassende Förderung von Elektroautos in Deutschland gegeben. Von den Kaufzuschüssen profitieren auch Unternehmen, die Fahrzeuge mit Elektroantrieb in ihre Flotte integrieren wollen, doch bislang von finanziellen und organisatorischen Herausforderungen abgeschreckt wurden.

Noch nicht elektrisiert – Akzeptanz von Elektromobilität im Geschäftsumfeld

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Elektromobilität. Eine vielversprechende Mobilitätsform, günstig im Betrieb und noch dazu umweltfreundlich. Die Fahrzeuge machen optisch mittlerweile echt was her und bieten obendrein gehörig Fahrspaß. Und im Geschäftsumfeld, wo häufig Kurzstrecken gefahren werden, passt das Nutzungsprofil auch noch optimal zu den Reichweiten der Fahrzeuge. Damit ist doch eigentlich der Weg frei für Elektromobilität – vor allem in dienstlichen Flotten. Oder?

Ist der Mittelstand reif für die Elektromobilität? Wie KMU ihren technologischen Vorsprung sichern können

Seit vielen Jahrzehnten gehören kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu den innovativen Schrittmachern der deutschen Automobilindustrie. Doch die mittelständischen Strukturen, die sich im Zeitalter des Verbrennungsmotors so hervorragend bewährt haben, geraten durch die zunehmende Elektrifizierung des Antriebstrangs unter Druck. Auch KMU müssen einen Strukturwandel vollziehen, wenn sie ihren technologischen Vorsprung im nächsten Zeitalter des Automobils erhalten wollen.