Innovation

Buchtipp zu Weihnachten: »Die Macht der Ideen« und wie diese gezündet werden

Weihnachten steht vor der Tür und wird definitiv ganz anders aussehen als die Jahre zuvor. Die steigenden Infektionszahlen haben uns einen zweiten Lockdown beschert und jetzt liegt es an uns, das Beste draus zu machen. Wer noch dringend ein passendes Weihnachtsgeschenk in diesen besonderen Zeiten sucht, kann unseren Tipp aus der Blogredaktion beherzigen: Der Sammelband »Die Macht der Ideen!« hat zwischen zwei Buchdeckeln viele gute und inspirierende Ideen reingepackt, die wir gerade jetzt in der Krise so dringend brauchen. Im Praxis-Handbuch für Übermorgenmacher*innen teilen Gründer*innen und Macher*innen aus unterschiedlichen Branchen ihren Enthusiasmus, ihre Fehler – und ihren Erfolg mit der Leserschaft. Auch unser Kommunikationschef Dr. Stephan Wilhelm hat sich mit einem Beitrag beteiligt und dabei unser Zentrum für Virtuelles Engineering – ZVE ins Zentrum gestellt. Ein Gebäude, in dem unsere Wissenschaftler*innen unter normalen Umständen Kollaborations- und Raumkonzepte von morgen im laufenden Betrieb gestalten und erproben. Was das mit zündenden Ideen zu tun hat und welche Rolle der Zufall dabei spielt, fassen wir für Sie kurz zusammen.

Fahrzeugentwicklung in der Transformation: Welcher Antrieb hat Zukunft?

»Welchen Antrieb hat das Fahrzeug?« fragte mich Ilka Horstmeier, Mitglied im Vorstand der BMW AG, bei der Vorstellung unseres Fahrzeugkonzept »Vision PI« beim Ideenwettbewerb »#NEXTGen Moving Tomorrow Pitch« des Autokonzerns. Unsere Antwort darauf lautete: »Den, der bedarfsspezifisch Sinn ergibt!«. Die Fahrzeugentwicklung befindet sich im Wandel. Das Ende des fossilen Zeitalters scheint nah, wird aber nicht von heute auf morgen vonstattengehen. Der Batteriebetrieb ist zwar auf dem Vormarsch, wird aber immer wieder diskutiert und der wasserstoffgetriebene Brennstoffzellenantrieb erlebt aktuell eine neue Renaissance. Also welcher ist nun der Antrieb der Zukunft?

Innovationsfinanzierung = Toilettenpapier? Covid-19 und die Zukunft der Innovation

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Vor 2 Jahren hatten wir im Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung fünf Thesen aufgestellt, wie Innovation sich bis zum Jahr 2030 weiter entwickeln wird. Obwohl seit SARS relativ klar war, dass eine Pandemie eine mögliche zukünftige Entwicklung sein könnte, hatten wir dies nicht explizit zu den wichtigsten innovationssystemrelevanten Trends bei der Entwicklung der Thesen hinzugenommen. Nun scheint ein guter Zeitpunkt um sich Gedanken zu den Auswirkungen von Covid-19 auf die Zukunft der Innovation zu machen…

Corona deckt auf: der verborgene Nutzen von Innovation Labs

First-Science-KIT: IAO-Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
First-Science-KIT: Blogreihe zum Corona Krisenmanagement
Die Coronakrise fordert von uns allen ganz neue Herangehensweisen und Lösungen im beruflichen Miteinander. Das Fraunhofer IAO hat deshalb eine Blogreihe gestartet, mit der wir schnell anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorstellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzeigen wollen.

Ändert Corona den Stellenwert physischer Innovationsräume? In unserer aktuellen Kurzstudie »Future Innovation Labs« haben meine Kollegin Verena Pohl und ich unter anderem untersucht, welche kurzfristigen Auswirkungen die Corona-Krise auf Innovationsräume – also physische Räume, die für Innovationsarbeit genutzt werden – hatte. Zudem wollten wir wissen, wie die Zukunft von Innovationsräumen aussieht. Einige Interviewpartner*innen gaben dabei an, dass mit dem Return on Invest ROI nun einmal mehr der finanzielle Nutzen unter die Lupe genommen wird. Klar wurde aber auch, dass die Nutzer*innen sich die persönlichen Treffen in den Innovationsräumen zurückwünschen, weil es gar nicht so einfach ist, Innovation remote zu gestalten.

Grüner Wasserstoff: Wie gelingt prospektives Akzeptanzmanagement?

Das Beispiel Windenergie zeigt, dass fehlende gesellschaftliche Akzeptanz zu einem echten Hindernis für die Implementierung neuer Technologien werden kann. Daraus gilt es für das Technologiefeld Grüner Wasserstoff zu lernen: Eine breite Information der Bevölkerung und vielfältige Beteiligungsmaßnahmen sollten jetzt parallel mit der technischen Entwicklung einsetzen, damit sie prospektiv wirken können und Irritationen im Vorfeld vermeiden. Der frühe Zeitpunkt, an dem sich viele Wasserstoff-Technologien heute im Hinblick auf die Umsetzung, breite Nutzung und Integration in das Energiesystem befinden, bietet den Vorteil, frühzeitig einen ganzheitlichen Blick auf die Technologie sowie den Kontext und die Prozesse ihrer Einführung werfen zu können.

Mission Zukunft: Mit Ökosystemen zu wirklich nachhaltigen Innovationen

Weiterhin hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem und rüttelt dabei kräftig an den Grundfesten unseres Wirtschaftssystems. Mit Milliardeninvestitionen – nicht zuletzt in Forschung und Innovation – versuchen Bund und Europäische Union, Schadensbegrenzung zu betreiben. Allein das kann angesichts massiver gesellschaftlicher Herausforderungen – ob mit oder ohne COVID-19 – jedoch kaum zufriedenstellend. Statt der Rückkehr zum alten Status Quo oder einer Einrichtung im neuen Normalzustand ist »Build Back Better!« die Losung der Stunde und schließt damit an bestehende Initiativen wie den European Green Deal der Europäischen Kommission an. Dieser fordert das Net Carbon Zero bis 2050, eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcennutzung und postuliert dabei auch noch den Anspruch niemanden – weder Mensch noch Region – zurückzulassen. Wie soll das gehen?

Skills 4.0: Die neuen Erfolgsfaktoren für Innovationsteams

Was zeichnet den typischen Mitarbeitenden 4.0 aus? Am besten eine Promotion in Mathematik und IT, Expertenwissen in Robotik, Data Analytics, Machine Learning und Künstlicher Intelligenz sowie Know-how in Produktions- und Automatisierungstechnik. Dabei besitzt er oder sie Talent in den Bereichen Kommunikation und Networking, hat ausgeprägte Führungsqualitäten, viel Kreativität und ist außerdem verhandlungsstark. Na, erkennen Sie sich wieder?

Die Landwirtschaft als Klimapraktikerin – wie Bauern zum Teil der Lösung werden

In der Debatte über die Landwirtschaft der Zukunft haben sich die Fronten verhärtet. Viele Bauern und Bäuerinnen fühlen sich missverstanden und zu Unrecht für eine Reihe von Umweltproblemen verantwortlich gemacht. Ihnen fehlt Wertschätzung für ihre lebenserhaltende Arbeit. Um von ihr aber auch leben zu können, müssen sie schon jetzt so produktiv sein, dass Tier, Boden, Pflanze und nicht zuletzt der Mensch und die Umwelt enorm belastet werden. Kommen schärfere Vorgaben dazu, etwa bei Düngeverordnung und Insektenschutz, wie im Agrar- und Klimaschutzpaket der Bundesregierung jetzt vorgesehen, gerät das Geschäftsmodell in Schieflage: Erträge sinken, Kosten steigen. Auf der anderen Seite artikulieren Gesellschaft und Politik ein legitimes Bedürfnis nach dem Erhalt einer gesunden Natur und dem dauerhaften Schutz des Klimas. Wie lassen sich in solch einer Situation emotional aufgeladene Antagonismen auflösen oder neu vermitteln? Hier braucht es neue Impulse.