Mensch und Produktion

Den Weg aus dem Silo spielerisch meistern – Innovationsnetzwerk erforscht Zukunft der Zusammenarbeit

Unternehmen klagen nach wie vor über die weitverbreiteten internen Silos, die mangelhafte Abstimmung und Zusammenarbeit über Schnittstellen hinweg sowie über das fehlende Verständnis des Gegenübers aus der anderen Abteilung. Die Zusammenarbeit zwischen der Produktion und den Abteilungen HR, IT und Betriebsrat wird dabei oft als Negativbeispiel mit vielen Anekdoten genannt und scheint eine Art Brennpunkt der Abstimmung in Unternehmen zu bilden. Aus diesem Grund widmete das Innovationsnetzwerk »Produktionsarbeit 4.0« diesen Themenstellungen eine eigene Workshop-Reihe, die von Januar bis März 2019 mit verschiedenen Unternehmen stattfand.

KI in der Produktion: Menschliche Startschwierigkeiten mit Künstlicher Intelligenz

»Künstliche Intelligenz ist die neue Elektrizität«, sagt Andrew Ng, einer der weltweit angesehensten Wissenschaftler. Die Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) haben sich über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Digitale Assistentinnen wie Siri, Cortana und Alexa sind im privaten Alltag weit verbreitet und werden inzwischen nicht mehr nur von Digital Natives genutzt.

Arbeitswelt 4.0: Studie Digitale Assistenzsysteme in produzierenden Unternehmen – Wissensdefizite verhindern den Durchbruch

Wer kennt das nicht: Vor dem Süßigkeitenregal im Supermarkt ist die Auswahl riesengroß und immer neue, unbekannte Produkte in den Regalen machen einem die Auswahl schwer. Viele unserer Unternehmenspartner scheinen vergleichbare Probleme zu haben, wenn es um die richtige Auswahl von Technologien, speziell neuer digitaler Assistenzsysteme geht. Mit noch einer weiteren Schwierigkeit: Es muss nicht nur dem Käufer, sondern auch dem späteren Anwender schmecken.

Arbeitswelt 4.0: Zukunftskonferenz als Startknopf für KMU-Transformers

Unternehmen in Baden-Württemberg haben mehrere industrielle Revolutionen erfolgreich bewältigt. Dampfkraft, Elektrizität, Chemie und zuletzt die Informationstechnologien führten dabei jedes Mal zu Wachstum, neuen Branchen und zahlreichen Chancen für innovative Unternehmen. Wir können und sollten uns daher auch heute ohne Angst den Herausforderungen der Industrie 4.0 und der Zukunft der Arbeit stellen und uns auf die neuen Gestaltungsmöglichkeiten konzentrieren.

Jobwunder lernende Organisation? Gestaltungsmöglichkeiten in der Arbeitswelt 4.0

Auch in der digitalisierten Zukunft benötigen Unternehmen eine ausreichende Anzahl an Arbeitskräften mit passender Qualifikation. Da Personalentwicklung langwierig ist, müssen Unternehmen die Weichen für die eigene Zukunft in der digitalen Transformation heute stellen. Trotz aller Volatilität zukünftiger Beschäftigungsszenarien sind die Gestaltungsräume hierfür größer, als es die Debatten um Arbeitsplatzverluste oder -gewinne vermuten lassen.

Arbeitswelt 4.0: Gestaltet die anstehende Transformation gemeinsam mit den Menschen

Datengetriebene Geschäftsmodelle, vernetzte Technologien und eine agile Organisation sind die zukünftigen Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Doch die nächste Stufe der technologischen Revolution sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Softfacts, insbesondere die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur und die Befähigung der Beschäftigten, diese erst erfolgreich machen können.

Wie KI den Menschen in der Produktion unterstützt, nicht ersetzt

Wissenschafts­jahr 2019: Künstliche Intelligenz
Wissenschafts­jahr 2019: »Künstliche Intelligenz« Die Arbeitswelten der Zukunft werden entscheidend von der Entwicklung Künstlicher Intelligenz geprägt sein. Das Wissenschaftsjahr 2019 wird sich mit den Chancen und Herausforderungen dieser Technologie auseinandersetzen.

Werden die KI-Technologien unsere Urteilsfähigkeit und Entscheidungskompetenzen des Menschen ersetzen? Überall dort, wo es große Datenmengen gibt, hilft KI bei der Auswertung. Der Mensch wäre hier schnell überfordert, die KI wertet hingegen in kurzer Zeit große Datenmengen aus. Ersetzt wird der Mensch sicherlich nicht, lediglich in seiner Urteilsfindung unterstützt.

Arbeitswelt 4.0: Warum wir das Mensch-Maschine-Verhältnis neu denken müssen

Wer die Idee der Industrie 4.0 auf neue Technologien reduziert, wiederholt den Webfehler früherer Systemwechsel. Mensch, Technik und Organisation müssen sauber aufeinander abgestimmt werden, wenn der Schritt von der traditionellen Fertigung zur vernetzten Fabrik gelingen soll. Nur so können die Verheißungen der Digitalisierung wie Flexibilität, Innovation und bessere Gesamtergebnisse realisiert werden.